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Eastern Beaches Coastal Walk

18. Januar 2014 at 12:13

Posted from Sydney, New South Wales, Australia.

Nicht umsonst ist Sydney berühmt für seine Strände. Die Stadt hat wirklich traumhafte Strände, davon konnte ich mich am Samstag selbst überzeugen, denn ich machte den „Eastern Beaches Coastal Walk“. Dabei läuft man direkt an der Küste entlang von Bondi Beach bis Coogee Beach, das sind rund 6km. Die Strecke sieht wie gemalt aus: die Klippen, das türkisfarbene Meer – das aufschäumende Wasser, das sich an den Felsen bricht und die wunderschönen vier Strände, an denen man vorbeikommt. Auf der Strecke war ziemlich viel los, besonders beliebt ist der Weg scheinbar bei Joggern, die bei größter Hitze ihre Körper strandfit halten. Das muss wirklich ein ziemlich effektives Workout sein, denn mir hat es schon gelangt, die Treppen und auch die Steigungen bei der Wärme normal (und mit schwerer Strandtasche) zu laufen. Es war ein einziges Schnaufen, denn die Jogger sahen nicht nur fix und fertig aus, waren knallrot im Gesicht und teils auch am Körper, sondern man hörte sie schon einige Meter hinter sich herankeuchen. Hut ab, ich hätte das nicht durchgehalten! Praktisch ist dafür natürlich, dass es auch hier in regelmäßigen Abständen die Wasserspender gibt, die dafür sorgen, dass nicht alle paar Meter ein entkräfteter Jogger auf dem Weg liegt. Die Strecke ist wirklich toll ausgebaut, teilweise sind auf die Felsen Stege gebaut worden, es gibt ein Geländer zur Meerseite (das ab und an unterbrochen ist, damit man auf  sich auf die Felsvorsprünge stellen oder setzen kann) und in regelmäßigen Abständen gibt es eine Fitnessecke – so eine Art Trimm-Dich-Pfad. Außerdem gibt es immer Tafeln, die mit Text und Bild die Geschichte dieses Streckenabschnittes oder Strandes erklären. Also nicht nur schön anzuschauen, sondern auch sehr informativ.

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Die Strände selbst sind alle wunderschön, alle unterschiedlich, aber jeder hat etwas Besonderes. Alles sieht sehr gepflegt aus, es gibt überdachte Sitzecken, Volleyballfelder und Kinderspielplätze. So lässt es sich aushalten! Das hatten sich auch viele australische Familien gedacht, die die letzten Sommerferientage (nach dem Australia Day am 26. Januar fängt am 28. Januar wieder die Schule an) am Strand verbracht haben. Übrigens gab es dort auch mehr Leute, die sich mit Sonnenschirmen und diesen halben Zelten vor der Sonne geschützt haben – vielleicht ist das nur am Bondi Beach so, dass man dort ohne in der Sonne brutzelt. Mir kommt es so vor, als ob die Australier mehr Kinder als wir bekommen, da war so ein Gewusel – überall kleine tapsige Kinder, die mit langärmiger Badebekleidung als Schutz vor der Sonne rumgelaufen sind und in den Pools, die fast an jedem Strand sind, geplantscht haben. Meine Vermutung hat sich bestätigt, denn im Gegensatz zu Deutschland (Fertilitätsrate: 1,4) hat Australien eine Gesamtfruchtbarkeitsrate von 1,9! Die Australischen Frauen bekommt also im Durchnitt deutlich mehr Kinder. Ich kann mir schon vorstellen woran das liegt. Sicher ist die Zufriedenheit viel höher bei solch einer Lebensqualität, wie ich sie hier gesehen habe. Sicherlich kommen da aber viele Faktoren zusammen, ich werde der Sache in dem Jahr mal auf dem Grund gehen. 🙂 So zurück zum Thema: Wenn ich nicht gerade Jogger, Touristen oder Familien mit Kindern gesehen habe, dann natürlich Surfer, die auf die perfekte Welle gewartet haben. Außerdem weiß ich jetzt, wo ich gerne in Zukunft eines meiner Ferienhäuser haben möchte! Dort gibt es so viele tolle Häuser, die auf den Felsen gebaut wurden und von denen aus man einen gigantischen Blick haben muss. Ach was mir übrigens die ganze Zeit schwergefallen ist, ist auf den Wegen und den Treppen links zu laufen! Denn nicht nur auf der Straße herrscht Linksverkehr, sondern natürlich auch auf den Gehwegen! Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Man glaubt gar nicht, wie das Rechtslaufen in einem drin ist! Versucht Ihr mal einen Tag lang immer links im Flur, auf Treppen und Wegen zu laufen – dazu muss man sich echt zwingen. Immer wenn ich wieder mal rechts gelaufen bin und mir jeder ausweichen musste, haben die sicher gedacht: „Wieder so ein Europäer (außer den Engländern natürlich)!“

Wenn eine Ecke besonders schön war, dann habe ich mich dort auch länger aufgehalten, habe Fotos gemacht, den Surfern zugeschaut 🙂 und mir auch lange einen Friedhof angeschaut. Ihr habt richtig gelesen – einen Friedhof! Ich dachte auch erst, ich sehe nicht richtig, aber direkt neben dem Weg befindet sich auf den Felsen ein weitläufiger Friedhof – mit Blick auf das Meer : der „Waverley Cemetery“, der seit 1877 besteht. Es sieht irgendwie ganz unwirklich, aber gleichzeitig total interessant aus. Seit der Einrichtung des Friedhfs wurden über 80.000 Beerdigungen in über 50.000 Gräbern durchgeführt und heute gibt es noch über 6.000 Grabstätten. Man findet dort unter anderem Gräber von Menschen, die zum Beispiel 1905, 1913, 1945, 1966, aber auch 2013 gestorben sind. So befinden sich viele Gräber in ganz schlechtem Zustand und sind richtig verfallen und daneben liegt ein neues, gepflegtes Grab. Ich habe auch Grabsteine gesehen, auf denen standen schon die Daten von mehreren Verstorben und gleichzeitig Namen, bei denen nur das Geburtstagsdatum steht und das Todesdatum noch offen gelassen wurde. Das finde ich schon ziemlich makaber, aber scheinbar sorgen diejenigen schon vor.

Am Coogee Strand habe ich mich dann mit der Kerstin und einer Freundin von ihr, die einen Australier geheiratet und mit ihm zwei Kinder hat, getroffen. Dort bin ich auch das erste Ma ins Meer gegangen – puh, war das kalt, aber auch sehr erfrischend, es war ja so heiß! Die Freundin von der Kerstin hat mir auch ein bisschen vom Leben in Australien erzählt, unter anderem habe ich so erfahren, dass es öfter mal passiert, dass jemand durch die Wellen taucht, dabei die Stärke der Wellen unterschätzt und sich dadurch das Genick bricht! Ab und an werden auch mal Haie gesichtet und der Haialarm hört sich an wie eine schrille Sirene. Den ganzen Tag fliegen deswegen auch Hubschrauber über die Strände und halten nach Haien Ausschau. Weil der Weg so schön war, bin ich ihn dann nach zwei Stunden wieder zurückgelaufen. Aber nach den insgesamt 12km war ich echt fix und fertig und froh, als ich wieder in Bondi Beach gewesen bin. Da ich mich zwischendurch immer fleißig mit Sonnencreme eingecremt habe und keinen Spiegel dabei hatte, bin ich ganz erschrocken, als ich zu Hause in den Spiegel geschaut hatte, denn ich war von der Creme ganz weiß im Gesicht! 🙂 So bin ich dann noch einkaufen gewesen… Oh je, diese Touristen immer! 🙂

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Die ersten Eindrücke von Sydney

17. Januar 2014 at 6:38

Posted from Sydney, New South Wales, Australia.

Jetzt bin ich also ewa 16.400 km von zu Hause entfernt! An meinem ersten Tag in Sydney wollte ich erst mal meine Umgebung in Augenschein nehmen, denn als ich nach Mitternacht angekommen war, konnte ich außer ein paar Wohnhäusern nichts erkennen. Ich lief also nach der Wegbeschreibung meines neuen Nachbarn eine Straße nach rechts und dann wieder links und sah zu meiner großen Freude sofort den berühmten Strand – BONDI BEACH! Ach wie liebe ich den Strand und das Meer! Das Wasser sah traumhaft aus und ich erspähte auch schon die ersten Surfer! 🙂 Dort hätte ich mich ewig aufhalten können! Ich lief die Strandpromenade entlang, beobachtete die Bondi Lifeguards, schauten den vielen Kindern beim Plantschen und den Surfern beim Wellenreiten zu. Auffällig ist, dass fast keiner einen Sonnenschirm oder irgendeinen Sonnenschutz hat. Die liegen dort stundenlang in der prallen Sonne, einige joggen sogar in der Mittagshitze und andere „turnen“ an Fitnessstangen herum! Toll ist, dass es dort auch Wasserspender gibt, an denen man seine Wasserflasche mit Trinkwasser auffüllen kann. In dieser schönen Atmosphäre genehmigte ich mir ein Croissant (da ich ja nichts zu essen in der Wohnung hatte, hatte ich nämlich noch nichts gefrühstückt) und probierte das kostenlose W-LAN, das am gesamten Bondi Beach angeboten wird, aus (leider funktionierte es bei mir nicht, aber das wird an irgendeiner Einstellung meines Handys liegen oder ich mache irgendetwas falsch :-), denn das WIFI am Flughafen in Dubai funktionierte bei mir auch nicht).

 

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Am Bondi Beach gibt es auch tolle Graffitis (die habe ich extra für meinen Bruder aufgenommen ;-)):


Außerdem gibt es am Bondi Beach einen spektakulären Pool, in dem ich unbedingt mal schwimmen möchte: Der Bondi Iceberg Pool!

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Anschließend bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren, was gar nicht so einfach war, weil man bei manchen Bussen nur einsteigen darf, wenn man schon eine Fahrkarte hat – Pech gehabt. Dies hat mir ein Franzose erklärt, der so schlecht Englisch gesprochen hatte, dass ich mir nicht sicher war, ob er überhaupt Englisch spricht. Als endlich ein Bus kam, in dem ich eine Fahrkarte kaufen konnte, traf ich auf die nächste Schwierigkeit: in den Bussen wird weder die nächste Haltestelle angesagt noch gibt es dafür irgendwo eine Anzeige im Bus. Warum auch? Würde doch jeder wissen, wann er aussteigen muss. Mein Sitznachbar erklärte mir, dass ich zwei Stationen nach ihm aussteigen soll. Ich stieg an einem Park, dem Hyde Park aus, der früher Pferderennbahn sowie Cricketspielfeld und noch früher in den Anfangsjahren der Strafkolonie Exerzierplatz und Stätte für öffentliche Hinrichtungen war. Von alldem sieht man heute natürlich nichts mehr, es ist eine schöne Grünfläche mit tollem Brunnen und im Hintergrund sieht man die St. Marys Catholic Chapel, eine tolle Kirche. Als ich dort auf der Bank saß, kam ich nacheinander mit zwei Australiern ins Gespräch, die mir gute Tipps gaben, was ich mir in Sydney unbedingt anschauen soll. Der eine lebt seit 33 Jahren in London und besucht jedes Jahr für einen Monat seine Familie.

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Anschließend streifte ich durch die Straßen, in denen sich ein Geschäft an das andere reihte, und traf mich dann mit einer anderen Deutschen, Kerstin, die schon mehrere Jahre in Sydney gelebt hat und nun für eine Weile wieder in der Stadt ist. Sie beriet mich netterweise beim Kauf meiner australischen SIM-Karte und wir liefen zum Hafen. Die Harbour Bridge und die Oper aus der Nähe zu sehen, ist schon sehr beeindruckend! Als wir dort in einem Cafe direkt vor der Oper etwas tranken und aßen, hatten wir den perfekten Ausblick!

 

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Am Abend deckte ich mich dann im Supermarkt mit Lebensmitteln ein – man merkt deutlich den Preisunterschied zu Deutschland, ich habe ein größeres Shampoo für 7 Dollar gekauft! Danach bin ich – von der Hitze und den Jetlag geschlaucht – um 22 Uhr ins Bett gefallen.

Von Frankfurt über Dubai nach Sydney

16. Januar 2014 at 11:27

Posted from Frankfurt, Hesse, Germany.

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Am 14. Januar 2014 um 14.25 Uhr (tolles Startdatum, oder?!) war es dann soweit: Das Abenteuer Australien konnte beginnen! Meine Eltern und mein Bruder brachten mich nach Frankfurt zum Flughafen und sogar die Polizei sperrte einen Teil des Terminals für uns ab! Na ja ok, das war eher wegen des auffälligen Gepäckstücks, das niemandem zugeordnet werden konnte. 🙂 Nachdem sich auch das geklärt hatte, konnte ich nach einem langen Abschied von meinen Lieben durch die Passkontrolle gehen.
IMG_2501 Übrigens hielten sich nicht alle so vorbildlich an die 30kg-Gepäck- und 11kg-Handgepäckgrenze wie ich, denn bei der Gepäckaufgabe und auch später auch vor dem Boarding sah ich einige Passagiere, die verzweifelt und teilweise unter großem Fluchen versuchten, Überflüssiges aus ihrem Koffer auszusortieren und einige schmissen dann einfach einiges in den Müll. Da war dann doch froh, dass ich in dieser Beziehung entspannt starten konnte.
Der Flug von Frankfurt nach Dubai mit Emirates dauerte 6 Stunden und war sehr angenehm. Der Service ist wirklich spitze und, da das Flugzeug nicht voll besetzt war, hatte ich neben mir sogar zwei freie Plätze. Nur unterbrochen durch Essen, Getränke oder warme Erfrischungstücher schaute ich mir einige Filme aus dem gewaltigen 450 Filme-Angebot an. Um halb zwölf Ortszeit erreichten wir dann Dubai und ich machte mich auf einen leeren Flughafen gefasst, aber weit gefehlt: Um Mitternacht war da noch die Hölle los, alle Geschäfte hatten offen und es wurde fleißig eingekauft. Eine gute Stunde später ging ich dann mit einigen anderen hundert Passagieren an Bord des A 380. Die 14 Stunden Flug zogen sich dann trotz zahlreicher Filme und gutem Essen (wer kann denn schon 4 Mal hintereinander warm und um 6 Uhr am Morgen – unserer Zeit – Pizza essen?! Alle außer mir in diesem Flugzeug scheinbar…) ziemlich hin. Irgendwann möchte ich mal 1. Klasse im A 380 mit Emirates fliegen, da fühlt man sich bestimmt königlich. 😉
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Pünktlich um 22.30 Uhr landeten wir in Sydney bei 20 Grad Celsius! Was für ein Unterschied zum Wetter in Deutschland! Bei der Passkontrolle machte ich mich auf alles gefasst, hatte das Visum und auch den Kontoauszug mit der Bestätigung über den Betrag, den man bei der Einreise vorweisen muss, in der Hand und was fragte der Passmensch? Nichts, natürlich! Nicht mal, was ich in Australien vorhabe. Er hatte sich vor mir mit drei Jugendlichen über das Surfen unterhalten und jetzt erzählte „Marty“ seinem Kollegen von irgendeinem Surferlebnis, während er mir den Stempel in den Pass drückte. 🙂 Das wäre geschafft, dann wartete ich nur noch ewig auf meinen Koffer, der mit einer der letzten war, der auf das Band kam. Ach bei der Zollkontrolle wurde ich nicht weiter beachtet, sondern nur durchgewunken – scheinbar sah ich nicht so aus, als würde ich Pflanzen, Erde oder lebende Tiere ins Land schmuggeln! 🙂
In der abendlichen/nächtlichen Hitze angekommen, suchte ich mir dann ein Taxi. Leider bestätigte ich sämtliche Klischees und wollte auf der falschen (der Fahrerseite, die ja in Australien rechts ist) Seite des Autos einsteigen. Mein Taxifahrer, der ursprünglich aus Venezuela kommt, quittierte dies mit einem Lächeln und sagte: „Wenn Sie fahren möchten…“ Also nee, jetzt noch nicht, danke! 🙂 Nach etwa 25 Minuten Fahrt verließ ich 60 Dollar ärmer das Taxi und kam in dem Zimmer an, das ich für die zehn Tage in einer Wohnung in Bondi Beach gemietet habe. Da die Mieterin momentan in Urlaub ist, habe ich die Wohnung ganz für mich allein, die nur wenige Minuten vom Strand entfernt liegt! Besser geht´s nicht! Nachdem ich das Zimmer nach Spinnen abgesucht hatte (Gott sei Dank habe ich keine gefunden), war ich endgültig in Sydney angekommen!

Die Kunst, einen Koffer für ein Jahr zu packen…

13. Januar 2014 at 22:55

Posted from Würzburg, Bavaria, Germany.

Wie schnell die Monate und besonders die letzten Wochen vergangen sind! In meinen letzten Tagen in Deutschland habe ich noch viel besorgt, erledigt, viel mit Freunden telefoniert und mich von allen verabschiedet. Ich kann mir gar nicht vorstellen, alle ein Jahr lang nicht zu sehen und für ein Jahr am anderen Ende der Welt zu sein. Aber ich freue mich auf dieses Abenteuer, ein mir noch völlig unbekanntes und interessantes Land zu entdecken.

Doch bevor es los ging, noch die alles entscheidende Frage: Was nimmt man für ein Jahr mit? Woher soll ich wissen, was ich in 5 Monate anziehen möchte? Da ich noch nie ein Rucksack-Typ gewesen bin, werde ich – nicht wie der klassische Backpacker mit Rucksack – mit Koffer reisen. Aber wie bringt man Schuhe, Klamottem, Kosmetik, Taschen, Medikamente, Computer, Kamera,…., und ganz viel anderes Zeug, das man so täglich braucht, denn in EINEN Koffer? In den USA hatte ich damals für 3 Monate zwei Koffer dabei! Wenn dieses Wunder dann vollbracht ist: Wie schafft man es, dass der Koffer nicht mehr als 30 kg wiegt? Die männlichen Leser werden jetzt sagen: Kein Problem, dort gibt es ja auch Geschäfte! 🙂 Aber die Frauen werden meine Probleme sicher verstehen.Man braucht halt bestimmte Sachen einfach und wer weiß, ob es genau die dann auch in Australien gibt…

Tja, zu meinem großen Erstaunen muss ich sagen, dass das Packen erstaunlich gut ging, aber wahrscheinlich auch deshalb, weil ich schon seit längerem eine Packliste erstellt und mich wirklich nur auf das Nötigste reduziert habe. Da hatte ich bei so manchem Urlaub mehr Probleme, den Koffer zu schließen! Ich gebe zu, dass ich am Schluss ein paar Sachen wieder auspacken musste, aber dann zeigte die Kofferwaage stolze 28kg an! Perfekt! Wobei man dazu sagen muss, dass der Koffer allein schon 6kg wiegt! Leider war mein Rucksack, den ich als Handgepäck mitnehmen wollte, mit knapp 11kg doch etwas zu schwer (darf eigentlich max. 7kg wiegen). So sind meine Geschenke für meine Au Pair-Familie und ein paar Reiseführer jetzt auf dem Postweg nach Australien unterwegs. 🙂