Die ersten Eindrücke von Sydney
Posted from Sydney, New South Wales, Australia.
Jetzt bin ich also ewa 16.400 km von zu Hause entfernt! An meinem ersten Tag in Sydney wollte ich erst mal meine Umgebung in Augenschein nehmen, denn als ich nach Mitternacht angekommen war, konnte ich außer ein paar Wohnhäusern nichts erkennen. Ich lief also nach der Wegbeschreibung meines neuen Nachbarn eine Straße nach rechts und dann wieder links und sah zu meiner großen Freude sofort den berühmten Strand – BONDI BEACH! Ach wie liebe ich den Strand und das Meer! Das Wasser sah traumhaft aus und ich erspähte auch schon die ersten Surfer! 🙂 Dort hätte ich mich ewig aufhalten können! Ich lief die Strandpromenade entlang, beobachtete die Bondi Lifeguards, schauten den vielen Kindern beim Plantschen und den Surfern beim Wellenreiten zu. Auffällig ist, dass fast keiner einen Sonnenschirm oder irgendeinen Sonnenschutz hat. Die liegen dort stundenlang in der prallen Sonne, einige joggen sogar in der Mittagshitze und andere „turnen“ an Fitnessstangen herum! Toll ist, dass es dort auch Wasserspender gibt, an denen man seine Wasserflasche mit Trinkwasser auffüllen kann. In dieser schönen Atmosphäre genehmigte ich mir ein Croissant (da ich ja nichts zu essen in der Wohnung hatte, hatte ich nämlich noch nichts gefrühstückt) und probierte das kostenlose W-LAN, das am gesamten Bondi Beach angeboten wird, aus (leider funktionierte es bei mir nicht, aber das wird an irgendeiner Einstellung meines Handys liegen oder ich mache irgendetwas falsch :-), denn das WIFI am Flughafen in Dubai funktionierte bei mir auch nicht).
Am Bondi Beach gibt es auch tolle Graffitis (die habe ich extra für meinen Bruder aufgenommen ;-)):
Außerdem gibt es am Bondi Beach einen spektakulären Pool, in dem ich unbedingt mal schwimmen möchte: Der Bondi Iceberg Pool!
Anschließend bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren, was gar nicht so einfach war, weil man bei manchen Bussen nur einsteigen darf, wenn man schon eine Fahrkarte hat – Pech gehabt. Dies hat mir ein Franzose erklärt, der so schlecht Englisch gesprochen hatte, dass ich mir nicht sicher war, ob er überhaupt Englisch spricht. Als endlich ein Bus kam, in dem ich eine Fahrkarte kaufen konnte, traf ich auf die nächste Schwierigkeit: in den Bussen wird weder die nächste Haltestelle angesagt noch gibt es dafür irgendwo eine Anzeige im Bus. Warum auch? Würde doch jeder wissen, wann er aussteigen muss. Mein Sitznachbar erklärte mir, dass ich zwei Stationen nach ihm aussteigen soll. Ich stieg an einem Park, dem Hyde Park aus, der früher Pferderennbahn sowie Cricketspielfeld und noch früher in den Anfangsjahren der Strafkolonie Exerzierplatz und Stätte für öffentliche Hinrichtungen war. Von alldem sieht man heute natürlich nichts mehr, es ist eine schöne Grünfläche mit tollem Brunnen und im Hintergrund sieht man die St. Marys Catholic Chapel, eine tolle Kirche. Als ich dort auf der Bank saß, kam ich nacheinander mit zwei Australiern ins Gespräch, die mir gute Tipps gaben, was ich mir in Sydney unbedingt anschauen soll. Der eine lebt seit 33 Jahren in London und besucht jedes Jahr für einen Monat seine Familie.
Anschließend streifte ich durch die Straßen, in denen sich ein Geschäft an das andere reihte, und traf mich dann mit einer anderen Deutschen, Kerstin, die schon mehrere Jahre in Sydney gelebt hat und nun für eine Weile wieder in der Stadt ist. Sie beriet mich netterweise beim Kauf meiner australischen SIM-Karte und wir liefen zum Hafen. Die Harbour Bridge und die Oper aus der Nähe zu sehen, ist schon sehr beeindruckend! Als wir dort in einem Cafe direkt vor der Oper etwas tranken und aßen, hatten wir den perfekten Ausblick!
- Hier wohnt der Premierminister!
- Caf´s direkt bei der Oper
- Die Oper
- Harbour Bridge
Am Abend deckte ich mich dann im Supermarkt mit Lebensmitteln ein – man merkt deutlich den Preisunterschied zu Deutschland, ich habe ein größeres Shampoo für 7 Dollar gekauft! Danach bin ich – von der Hitze und den Jetlag geschlaucht – um 22 Uhr ins Bett gefallen.

































hi schnuckie 🙂
sehr coole impressionen! würde gern mit dir tauschen und mit weißen haien surfen 😀
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Danke! Das machen wir dann, wenn Ihr mich besuchen kommt! 😉 Danke wegen der Kommentarfunktion! 🙂