Von Frankfurt über Dubai nach Sydney

16. Januar 2014 at 11:27

Posted from Frankfurt, Hesse, Germany.

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Am 14. Januar 2014 um 14.25 Uhr (tolles Startdatum, oder?!) war es dann soweit: Das Abenteuer Australien konnte beginnen! Meine Eltern und mein Bruder brachten mich nach Frankfurt zum Flughafen und sogar die Polizei sperrte einen Teil des Terminals für uns ab! Na ja ok, das war eher wegen des auffälligen Gepäckstücks, das niemandem zugeordnet werden konnte. 🙂 Nachdem sich auch das geklärt hatte, konnte ich nach einem langen Abschied von meinen Lieben durch die Passkontrolle gehen.
IMG_2501 Übrigens hielten sich nicht alle so vorbildlich an die 30kg-Gepäck- und 11kg-Handgepäckgrenze wie ich, denn bei der Gepäckaufgabe und auch später auch vor dem Boarding sah ich einige Passagiere, die verzweifelt und teilweise unter großem Fluchen versuchten, Überflüssiges aus ihrem Koffer auszusortieren und einige schmissen dann einfach einiges in den Müll. Da war dann doch froh, dass ich in dieser Beziehung entspannt starten konnte.
Der Flug von Frankfurt nach Dubai mit Emirates dauerte 6 Stunden und war sehr angenehm. Der Service ist wirklich spitze und, da das Flugzeug nicht voll besetzt war, hatte ich neben mir sogar zwei freie Plätze. Nur unterbrochen durch Essen, Getränke oder warme Erfrischungstücher schaute ich mir einige Filme aus dem gewaltigen 450 Filme-Angebot an. Um halb zwölf Ortszeit erreichten wir dann Dubai und ich machte mich auf einen leeren Flughafen gefasst, aber weit gefehlt: Um Mitternacht war da noch die Hölle los, alle Geschäfte hatten offen und es wurde fleißig eingekauft. Eine gute Stunde später ging ich dann mit einigen anderen hundert Passagieren an Bord des A 380. Die 14 Stunden Flug zogen sich dann trotz zahlreicher Filme und gutem Essen (wer kann denn schon 4 Mal hintereinander warm und um 6 Uhr am Morgen – unserer Zeit – Pizza essen?! Alle außer mir in diesem Flugzeug scheinbar…) ziemlich hin. Irgendwann möchte ich mal 1. Klasse im A 380 mit Emirates fliegen, da fühlt man sich bestimmt königlich. 😉
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Pünktlich um 22.30 Uhr landeten wir in Sydney bei 20 Grad Celsius! Was für ein Unterschied zum Wetter in Deutschland! Bei der Passkontrolle machte ich mich auf alles gefasst, hatte das Visum und auch den Kontoauszug mit der Bestätigung über den Betrag, den man bei der Einreise vorweisen muss, in der Hand und was fragte der Passmensch? Nichts, natürlich! Nicht mal, was ich in Australien vorhabe. Er hatte sich vor mir mit drei Jugendlichen über das Surfen unterhalten und jetzt erzählte „Marty“ seinem Kollegen von irgendeinem Surferlebnis, während er mir den Stempel in den Pass drückte. 🙂 Das wäre geschafft, dann wartete ich nur noch ewig auf meinen Koffer, der mit einer der letzten war, der auf das Band kam. Ach bei der Zollkontrolle wurde ich nicht weiter beachtet, sondern nur durchgewunken – scheinbar sah ich nicht so aus, als würde ich Pflanzen, Erde oder lebende Tiere ins Land schmuggeln! 🙂
In der abendlichen/nächtlichen Hitze angekommen, suchte ich mir dann ein Taxi. Leider bestätigte ich sämtliche Klischees und wollte auf der falschen (der Fahrerseite, die ja in Australien rechts ist) Seite des Autos einsteigen. Mein Taxifahrer, der ursprünglich aus Venezuela kommt, quittierte dies mit einem Lächeln und sagte: „Wenn Sie fahren möchten…“ Also nee, jetzt noch nicht, danke! 🙂 Nach etwa 25 Minuten Fahrt verließ ich 60 Dollar ärmer das Taxi und kam in dem Zimmer an, das ich für die zehn Tage in einer Wohnung in Bondi Beach gemietet habe. Da die Mieterin momentan in Urlaub ist, habe ich die Wohnung ganz für mich allein, die nur wenige Minuten vom Strand entfernt liegt! Besser geht´s nicht! Nachdem ich das Zimmer nach Spinnen abgesucht hatte (Gott sei Dank habe ich keine gefunden), war ich endgültig in Sydney angekommen!