“Wir verdienten unser Geld als Maskottchen” – Mein Interview für das „Weltreisemagazin“

24. August 2014 at 15:25

Posted from Melbourne, Victoria, Australia.

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Da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, hier noch der Link zu einem Interview, das ich mit zwei Jungs geführt habe, die ihre Australienreise teilweise mit der Arbeit als Maskottchen verdient haben:

http://weltreiseforum.com/blog/maskottchen/

Ich freue mich über „Likes“ und Kommentare! 🙂

P.S. Die Toffifee-Packung sieht leer sehr traurig aus…. 😉

Deutsch-französische Ausstellung im Goethe Institut – Artikel für „Deutsche in Melbourne“

24. August 2014 at 15:18

Posted from Melbourne, Victoria, Australia.

Zur Zeit bin ich fleißig am Schreiben! Vor einer Woche war ich bei der Eröffnung einer deutsch-französischen Ausstellung im Goethe Institut – hier das Resultat:

http://www.deutscheinmelbourne.net/melbourne-kultur/964-deutsch-franzoesische-ausstellung-goethe-institut-melbourne-2014.html

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

P.S. Die Toffifee-Packung ist nun leer…. 😉

Melbourne, die lebenswerteste Stadt der Welt – mein Kommentar für „Deutsche in Melbourne“

24. August 2014 at 15:06

Posted from Melbourne, Victoria, Australia.

Melbourne, August

Wisst Ihr eigentlich, dass Melbourne nun bereits zum vierten Mal zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden ist? Für „Deutsche in Melbourne“ habe ich zu dem Thema einen Kommentar geschrieben:

http://www.deutscheinmelbourne.net/melbourne-editorial/967-lebenswerteste-stadt-auszeichnung-gerechtfertigt-melbourne-2014.html

Schaut doch mal rein! 🙂

Liebste Grüße nach Deutschland!

P.S. Ich esse grad Toffifees, die ich mir gestern hier beim Aldi gekauft habe! 😉

„Surfend studieren“ – Mein neuester Artikel für „Deutsche in Melbourne“

13. August 2014 at 14:47

Posted from Melbourne, Victoria, Australia.

Für “Deutsche in Melbourne” habe ich einen Artikel über zwei Deutsche geschrieben, die in Melbourne studieren:

http://www.deutscheinmelbourne.net/melbourne-wissen/960-studieren-in-australien-melbourne-2014.html

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

„Sovereign Hill“ – Eine Reise ins 19. Jahrhundert

13. August 2014 at 14:41

Posted from Ballarat, Victoria, Australia.

Im Gegensatz zur europäischen Geschichte ist die von Australien sehr jung. Die Australier legen aber viel Wert darauf, dass die Einheimischen und Touristen etwas über die Anfänge der Besiedelung des Kontinents durch die Europäer erfahren. Während meiner bisherigen Zeit hier habe ich auch schon viel darüber gelesen und in Museen gesehen – besonders beeindruckt hat mich aber unser Ausflug in das Freilichtmuseum „Sovereign Hill“ nach Ballarat. Als die Kinder schulfrei hatten, schlug Kim – die Mutter von Tristans Freunden Thomas und Eric – vor, ins etwa eineinhalb Stunden entfernte „Sovereign Hill“ zu fahren. Dort wird auf einer Fläche von über 25 Hektar das Leben in Ballarat in den ersten zehn Jahren nach den ersten Goldfunden im Jahr 1851 nachgestellt. Mit der Hoffnung, auf Gold zu stoßen, kamen damals viele Abenteurer nach Australien und versuchten – die einen mehr und die anderen weniger erfolgreich – ihr Glück. Das klang sehr interessant und die Kids waren begeistert, zusammen einen Tag zu verbringen.

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Als wir die Goldgräberstadt das erste Mal betraten, fühlte ich mich wie in einem dieser Western-Filme. Gleich wird sicher jemand aus dem Saloon geschmissen oder es gibt ein Duell auf der staubigen Straße. Mit Turnschuhen, Jeans und Pullover kam man sich doch etwas fehl man Platz vor. Es fuhren Pferdekutschen, die Frauen schlenderten mit Hauben auf dem Kopf, weiten Kleidern – denen ein Reifrock die Form gab – und einem aufgespannten Schirm durch die Stadt. Für die Jungs war das ein großes Abenteuer und sie wirkten schon etwas eingeschüchtert, als sie von einem „Polizisten“ in Uniform angesprochen wurden. Die Statisten waren wirklich klasse, sehr freundlich, höflich und passten toll in ihre Rollen. Dem Ballarat des 19. Jahrhunderts fehlte es auch an nichts – so gab es zum Beispiel eine Post, Schule, Apotheke, Feuerwehr, Tageszeitung, Bowlingbahn, einen Schmied, Bestatter, Kerzenhersteller, Süßigkeitenladen und eine natürlich eine Goldmine. In den Läden konnte man Lollis, Kerzen, Marmelade und vieles mehr kaufen oder seinen Namen – oder den von Freunden oder Familienmitgliedern – in Fahndungsplakate drucken lassen. „Gesucht – Wegen bewaffneten Raubüberfalls – Christine Pierk – Belohnung 500 Pfund“ – stand dann zum Beispiel da. 🙂 Was für ein originelles Souvenir! Interessant war es auch, dem Schmied bei der Arbeit zuzusehen oder einen Blick in die Schule zu werfen. Dort wollten sich die Jungs – welch Überraschung an einem schulfreien Tag 😉 – nicht so lange aufhalten.

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Im Theater haben wir uns eine Tanzdarbietung angeschaut, die immer wieder von Zwischenrufen unterbrochen wurde. Aber natürlich waren nicht Besucher wegen der „freizügigen Zurschaustellung der Weiblichkeit“ aufgebracht – jedes Kind hat heutzutage schon mehr nackte Haut gesehen als die Tänzerin gezeigt hatte, sondern die tugendhaften „Bewohner vom Ballarat des 19. Jahrhunderts“. Das war richtig gut gemacht, im ersten Moment hab ich mich auch erst mal gewundert, warum da Leute dazwischenrufen. Die Jungs haben das aber nicht wirklich verstanden, der Tristan hat mich immer gefragt, warum sich der Mann so aufregt. 😉 Auf dem Weg zum Ausgang des Theaters hat uns eine ganz fromme „Einwohnerin“ noch mit auf den Weg gegeben, dass sie für uns betet, weil wir solch eine sündhafte Darbietung gesehen haben und weiter geschimpft. Man hätte auch eine Tour durch die Goldmine machen können, aber wir entschieden uns dann lieber dafür, bei der Herstellung von Bonbons zuzusehen. Genascht wurde also auch damals schon gerne und einen Vorteil hatten die Damen zu der Zeit ja auch: Unter den weiten Kleidern fiel es nicht auf, wenn man mal zuviel Bonbons gegessen hatte. 😉 Nicht nur die Kinder, sondern auch wir Erwachsenen waren hellauf begeistert, als wir am Ende das fertige Produkt probieren durften.

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Kim hatte die Idee, sich mit den Zwillingen in alten viktorianischen Kleidern fotografieren zu lassen. Als ich die Bilder sah, die dort aufgenommen wurden, war ich auch sofort dabei. Die Aufnahmen vermittelten wirklich den Eindruck, im 19. Jahrhundert aufgenommen zu sein – echt super! Das wollte ich auch unbedingt machen. Den Tristan konnten wir nicht überzeugen, also zogen wir vier uns in dem Zelt um. Die Kleider kamen über unsere normale Kleidung, hinten wurden sie mit Klettverschluss zugemacht, wir bekamen eine Haube auf den Kopf und einen Schirm in die Hand – schon sahen wir zumindest annähern so aus wie die Frauen im 19. Jahrhundert. Meine Turnschuhe störten das Gesamtbild etwas und da mein Kleid nicht lang genug war, um diese zu verdeckten, musste ich meine Knie für das Foto ein wenig beugen. Das war nicht die angenehmste Pose, aber ich hoffe, man merkt das bei den Fotos nicht. Eric und Thomas sahen aber auch wirklich süß aus mit den Hemden, Westen, Tüchern und den Schildkappen – wie die Kinder aus Oliver Twist. Das Fotoshooting vor einem der Häuser war lustig und der nette Fotograf hatte auch nichts dagegen, dass wir mit unseren Kameras auch noch Bilder machten. Zwei der Statistinnen flanierten in dem Moment auch gerade an uns vorbei und stellten sich dann netterweise für weitere Fotos mit uns zur Verfügung. Es hat sich also echt gelohnt, dafür nochmal extra zu zahlen!

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IMG_5648                                                                                            Man beachte meine Schuhe! 🙂

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IMG_5655Am Ende unseres Ausflugs durften sich die Kids auch noch als echte IMG_5658Goldgräber versuchen. Eifrig durchsiebten sie den Sand am Fluss und waren voll in ihrem Element. Mich hat das weniger interessiert, denn ich glaubte nicht wirklich daran, meinen – natürlich in naher Zukunft kommenden – Reichtum in diesem Fluss zu finden. Mehrmals rannten die Jungs zur Kim und zu mir und zeigten uns glänzende Steine, die „ganz bestimmt echtes Gold“ waren. Dass sich diese, wenn sie getrocknet waren, nur als einfache Steinchen herausstellten, war schon nicht mehr wichtig, denn dann waren die Jungs schon wieder am Fluss und gingen „ihrer Arbeit“ nach. So fuhren wir am Ende des Tages alle zufrieden, mit vielen Souvenirs – Poster, Marmeladen, Bonbons, Fotos – und jeder mit einem Lolli im Mund wieder in Richtung Melbourne. Tschüss 19. Jahrhundert!