Mangos, Sushi und Donuts
Posted from Melbourne, Victoria, Australia.
Ein paar Worte wollte ich auch noch zum Einkaufen und Essen
in Australien sagen. Wie ich Euch schon erzählt habe, probierte ich während meiner Zeit Down Under einige lokale Speisen (Krokodil, Emu, Känguru, Kamel, Vegemite, etc.) und bin nach manchen richtig süchtig geworden (TimTams :-)), aber mit der Zeit habe ich auch an Dingen gefallen gefunden, die ich vorher nicht so gerne oder nicht regelmäßig gegessen habe. Zum Beispiel aß ich plötzlich so gern Sushirollen (am liebsten mit Lachs und Avocado), Müsliriegel, Tic Tacs und Babybel. 😉 Super lecker waren auch die Donuts der Kette „Crispy Cream Donuts“ – da lief ich (leider) jeden Tag dran vorbei und musste mich oft zurückhalten, um mir nicht den ein oder anderen zu kaufen. 🙂
Frische Früchte
Im Supermarkt verbrachte ich immer viel
Zeit beim Obst und Gemüse. Es ist schon klasse, wenn alles aus dem Land kommt, in dem man gerade ist und nicht noch unreif erst mal rund um die Welt geflogen wurde. Die Früchte aus dem tropischen Queensland schmeckten so frisch und einige ganz anders als bei uns. Besonders aufgefallen ist es mir bei den Mangos, deren Geschmack so intensiv und lecker war – mit unseren gar nicht zu vergleichen. Also habe ich viel Obst (Kiwis,
Erdbeeren, Nektarinen, Melonen, Mandarinen,
Mangos, Heidelbeeren, Trauben,…) und Gemüse – vor allem Salat – gegessen. Besonders beliebt bei Backpackern und Studenten waren auch die Ecken, in denen reduzierte Sachen angeboten wurden. Lebensmittel, deren Ablaufdatum kurz bevorstand, kosteten so teilweise nur 80 Cent, manchmal sogar nur 5 oder 10 Cent. Wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischte, konnte man wirklich Schnäppchen machen. Die Australier essen genau wie die Amis viel Weißbrot und zu Mittag gern (ungetoastete) Sandwiches. Körnerbrot und dunkles Brot gab es, es war aber ziemlich teuer – so kostete das Brot nicht selten
8 Dollar. Was man auch an jeder Ecke – ob im Supermarkt oder Restaurant – bekommt, sind glutenfreie Lebensmittel. Bioprodukte, vegatrisch und vegan ist ja eh Standard. Deutsche Produkte wie Schokolade, Bier und Wurstwaren (Leberwurst, Bratwurst, etc.) fand man teilweise in den australischen Supermärkten, in Spezialläden oder bei Aldi – natürlich kostete es um einiges mehr als bei uns und oftmals war die Qualität (der Wurst zum Beispiel) nicht vergleichbar. Trotzdem freute ich mich ab und an über Leberwurst, Knoppers oder einen Kinderriegel. 😉
Auf- oder Abrunden?
Einkaufen war für mich immer ein Erlebnis! Erstaunlicherweise
habe ich eigentlich immer für mindestens 30 Dollar eingekauft – egal wie wenig auf dem Band lag. 😉 Mit der Zeit gewöhnte ich mich auch an die Selbstcannerkassen. Was ich allerdings bis zum Ende meines Aufenthalts komisch fand, war die Sache mit dem Münzen. In Australien gibt es Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1 und 2 Dollar. Die Waren sind aber mit ungeraden Preisen wie 51 Cent, 2,48 Dollar oder 2,39 Dollar ausgezeichnet – die man mit den Münzen also gar nicht bezahlen könnten. Bei Barzahlung wird dann an der Kasse entweder auf- oder abgerundet. Zahlt man dagegen mit Bank- oder Kreditkarte, dann wird natürlich der ungerade Betrag abgebucht. Komisches System. Wahrscheinlich zahlt die Mehrheit der Kunden mit Karten und nicht mehr bar.
Apropos, könnte mir bitte jemand eine frische australische Mango schicken? 🙂



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