{"id":259,"date":"2014-01-21T15:23:07","date_gmt":"2014-01-21T13:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/?p=259"},"modified":"2014-02-02T14:02:14","modified_gmt":"2014-02-02T12:02:14","slug":"auf-dem-weg-zu-den-drei-schwestern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/?p=259","title":{"rendered":"Auf dem Weg zu den drei Schwestern"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"location-link\" href=\"#\" id=\"location259\" name=\"-33.7093447,150.37586469999997\" onclick=\"return false;\">Posted from Wentworth Falls, New South Wales, Australia.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An was denkt Ihr, wenn Ihr an Australien denkt? Nein M\u00e4dels, nicht (nur) an die Surfer! \ud83d\ude42 Genau, an die Natur! Weil ich also nicht nur die Stadt Sydney, sondern auch die Natur drum herum kennenlernen wollte, machte ich einen Tagesausflug in die Blue Mountains mit. Um die naheliegendsten Gedanken gleich mal beiseite zu schieben: Nein, die Blue Mountains sind nicht wirklich blaue Berge, es ist nicht die Heimat der Schl\u00fcmpfe (so viel ich wei\u00df) und man sieht sie auch nicht nur, wenn man blau ist. Die Blue Mountains sind ein Gebirge, das rund 60km westlich von Sydney liegt und das zum UNESCO-Weltnaturerbe geh\u00f6rt. Seinen Namen hat es, weil die Bl\u00e4tter vom Eukalyptusbaum \u00e4therische \u00d6le absondern, die wie ein feiner Nebel \u00fcber den Bergen liegen und bl\u00e4ulich schimmern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 7 Uhr morgens begann das Abenteuer am Mc Donalds &#8211; wie h\u00e4tte es auch anders sein k\u00f6nnen &#8211; vom Inbegriff der Zivilisation in die Wildnis. \ud83d\ude42 Dort wurde ich mit einem kleinen Bus des Reiseveranstalters abgeholt. Diesen fuhr Amanda &#8211; blonde Dreadlocks, braungebrannt und Typ Naturm\u00e4del &#8211; und lie\u00df uns mit ihrer redseligen und unterhaltsamen Art kaum eine Sekunde Zeit, uns f\u00fcr diesen Tag vom Gro\u00dfstadtleben zu verabschieden. Unsere Gruppe war sehr durchmischt: drei Mittzwanzigerinnen aus Schweden, eine Holl\u00e4nderin sowie eine weitere Deutsche in meinem Alter, ein deutscher Backpacker (der unter anderem mehrere Wochen lang f\u00fcr 40 Dollar am Tag Tomaten gepl\u00fcckt hatte, daf\u00fcr um 2.30 Uhr aufgestanden war und in einem dreckigen Working Hostel mit Kakerlaken gewohnt hatte), ein Renterp\u00e4rchen aus Australien, zwei indischst\u00e4mmige Frauen aus England (beide waren super auf unseren Ausflug in die Natur vorbereitet: die eine mit offenen Pumps und die andere mit Lackballerinas), ein typisches Backpackerp\u00e4rchen (haben nicht viel gesagt oder eher gar nichts, keine Ahnung woher die waren) und noch ein paar andere, die sich bei mir aber nicht so sehr eingepr\u00e4gt haben. Amanda erz\u00e4hlte uns w\u00e4hrend der Fahrt so einiges Interessantes \u00fcber Australien, Sydney und die Blue Mountains. Haltet Euch fest: Nicht die Engl\u00e4nder waren die ersten, die Australien &#8222;besucht&#8220; haben (mal abgesehen von den Aborigines nat\u00fcrlich, die schon 50.000 Jahre lang dort gelebt haben), sondern die Chinesen!! Wie sollte es auch anders sein, die Chinesen sind ja auch echt \u00fcberall. Hier in Australien sind so viele Chinesen, dass in einigen L\u00e4den nur Verk\u00e4uferinnen gesucht werden, die flie\u00dfend Chinesisch sprechen. Also die Chinesen sind im zuerst im Norden Australiens angekommen und die Holl\u00e4nder an der Westk\u00fcste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aber wie wurde Australien (fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig der sechstgr\u00f6\u00dfte Staat der Erde, der \u00e4lteste und flachste Kontinent) denn nun von den Engl\u00e4ndern &#8222;entdeckt&#8220;?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kapit\u00e4n James Cook erreichte die Ostk\u00fcste Australiens am 28. April 1770 und nahm das Land als britische Kolonie New South Wales in Besitz.\u00a0 Sein Hauptauftrag war aber eigentlich, den Venustransit auf Tahiti zu beobachten, um mehr \u00fcber die Astrologie zu lernen. Danach \u00f6ffnete er den versiegelten Umschlag, den er mit auf die Reise bekommen hatte, und las dort, dass er sich als n\u00e4chstes die gro\u00dfe s\u00fcdliche Landmasse anschauen sollte. Dabei haben die Engl\u00e4nder \u00fcbrigens die Franzosen um zehn Tage geschlagen. Zu der Zeit waren die Gef\u00e4ngnisse in England total \u00fcberf\u00fcllt, es gab viel Armut und eine hohe Kriminalit\u00e4tsrate. So kam die Idee auf, Str\u00e4flinge auf die neu entdeckte Insel zu schicken. 1788 kam das erste Schiff an. Am Anfang waren es 1600 Menschen auf elf Booten (fast nur M\u00e4nner und ein elfj\u00e4hriger Junge). Sie gingen in Port Jackson (dort ist heute der Sydney Harbour) an Land und starteten am 26. Januar 1788 die Kolonie. An diesem Datum feiern die Australier den &#8222;Australia Day&#8220;! Es sollte eigentlich gleich eine zweite Flotte folgen, diese kam aber erst zwei Jahre sp\u00e4ter. Sie mussten alles, was sie f\u00fcr den Aufbau einer Kolonie ben\u00f6tigten, aus England holen &#8211; so brachten sie Pferde, Hasen und F\u00fcchse mit, die letztendlich schlecht f\u00fcr die heimische Flora und Fauna waren. Da Sydney auf Sandstein gebaut wurde, hatten sie gro\u00dfe Schwierigkeiten, ewas anzubauen. Als schlie\u00dflich endlich die zweite Flotte gekommen ist, war dies auch allerletzte Eisenbahn (darf man diese Redewendung bei Schiffen \u00fcberhaupt verwenden?), denn sie hatten nur noch Essen f\u00fcr drei Monate. Danach dauerte es immerhin noch 25 Jahre bis die Blue Mountains durchquert worden sind. Unter den Gefangenen, die die neue Kolonie aufgebaut haben, gab es nat\u00fcrlich auch Fluchtversuche. Allerdings sind die H\u00e4ftlinge nicht weit gekommen, weil um sie herum nur Wildnis war. Zu der Zeit ging (angeblich) auch das Ger\u00fccht um, dass sich China auf der anderen Seite der Blue Mountains befindet. Angesichts der Lebensumst\u00e4nde im damaligen England war es nachvollziehbar, dass einige Gefangene sagten: &#8222;Hierher zu kommen, war das Beste, das mir passiert ist.&#8220; Wenn es keine Schwerverbrecher waren, haben die Menschen damals nach Ende ihrer Haftstrafe oftmals auch Land in der neuen Kolonie zugewiesen bekommen. So konnten sie dort neu starten. Im Jahre 1813 durchquerten dann drei Farmer erstmals die Blue Mountains, um die Kolonie vorm Verhungern zu retten. In den 1830ern wurde das erste Mal auf der anderen Seite der Berge Gold gefunden, das dann viele Menschen nach Australien lockte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit der kurze Abstecher in die Geschichte. Zwischendurch machten wir eine kurze Fr\u00fchst\u00fcckspause, bei der ich auch Regina (die ich beim Bildermachen an der Oper kennengelernt hatte und die aber leider in eine andere Gruppe gekommen ist) wieder traf und erfuhr, dass wir nochmal 35 Dollar extra zahlen mussten, wenn wir mit einer Seilbahn zu einem Rundgang durch den Regenwald fahre wollten. Tja, wenn man schon mal da ist&#8230; In den Blue Mountains angekommen, waren wir erst einmal etwas entt\u00e4uscht, denn das Wetter war auch an diesem Tag nicht gut, es nieselte und war sehr neblig. Am Aussichtspunkt &#8222;Kings Tableland&#8220; oder &#8222;Evans Lookout&#8220; (Laut Tourinfo &#8222;The best place to view the wilderness of the Blue Mountains&#8220;) angekommen sahen wir&#8230;NICHTS! Nur Nebel! Super, daf\u00fcr hatten wir also den Tagesausflug gebucht?! Amanda fand, dass die Berge so auch eine tolle Atmosph\u00e4re h\u00e4tten. Klar, sie wusste ja auch was hinter der Nebelwand war! Mir kam es eher so vor wie in dem Film &#8222;Gorillas im Nebel&#8220;! \ud83d\ude42 Aber, so viel kann ich Euch schon verraten, wir durften an diesem Tag noch einige tolle Ausblicke genie\u00dfen. Aber zuerst stapften wir alle bei Nieselregen (ich habe nat\u00fcrlich keinen Regenschirm oder eine Regenjacke dabei &#8211; wer konnte denn auch mit so einem Wetter rechnen!) einen Weg durch den Wald und unter Felsen hindurch, der teilweise ziemlich rutschig und voller Pf\u00fctzen war. Unsere Damen aus England waren aufgrund ihres guten Schuhwerks immer etwa einen Kilometer hinter uns. Bei den Wentworth Falls, den Wasserf\u00e4llen angekommen, sahen wir etwas Wasser, ein spektakul\u00e4res Warnschild und NEBEL&#8230; Es konnte nur besser werden. Als fleissige Touristen lie\u00dfen wir uns nat\u00fcrlich auch durch das Wetter nicht vom Bildermachen abhalten und hielten die Natur, die wir sehen konnten, mit der Kamera fest.<\/p>\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2865.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2865-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-262\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-262'>\n\t\t\t\tWas f\u00fcr eine spektakul\u00e4re Aussicht! \ud83d\ude42\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2868.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2868-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-263\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-263'>\n\t\t\t\tAmanda st\u00f6rte sich nicht am Wetter\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2871-e1390997577432.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2871-e1390997577432-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-264\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-264'>\n\t\t\t\tDie drei Schwedinnen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2875.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2875-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2888.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2888-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-270\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-270'>\n\t\t\t\tNATUR! \ud83d\ude42\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2884.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2884-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-269\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-269'>\n\t\t\t\tSo ein bisschen Regen h\u00e4lt mich doch nicht vom Bildermachen ab!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2883.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2883-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-268\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-268'>\n\t\t\t\tH\u00e4tte uns das Schild nicht darauf hingewiesen, wir h\u00e4tten durch den Nebel gar nicht gesehen, wo wir standen!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2879.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2879-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Mittagszeit trafe wir in Leura ein. Das ist ein beschauliches kleines St\u00e4dtchen in den Blue Mountains mit sehr sch\u00f6nen kleinen L\u00e4den und schnuckligen Caf\u00e9s. Zusammen mit der Holl\u00e4nderin a\u00df ich ein Pie mit Lammfleisch und kn\u00fcpfte Kontakt zu unserem Nachbarland. \ud83d\ude09 Anschlie\u00dfend fuhren wir nach Katoomba und besuchten dort<strong> &#8222;Scenic World&#8220;<\/strong> &#8211; ein abgetrennter und f\u00fcr Touristen mit Wegen ausgebauter Bereich im Regenwald der Blue Mountains, der mich im ersten Moment etwas an &#8222;Jurassic Park&#8220; erinnerte&#8230; Dort fuhren wir mit der (angeblich) steilsten Bahn der Welt (52 Grad) in den Regenwald hinunter. Diese Bahn wurde fr\u00fcher dazu genutzt, Kohle den Berg hinauf und nach Katoomba zu transportieren. Die erste Kohlmine \u00f6ffnete im Jahr 1878 und bis in die sp\u00e4ten 1930er gab es dort 40 Minen. Zahlreiche Infotafeln, ein alter Kohlewagen, Werkzeuge und ein alter Mineneingang bringen den Besuchern diese Zeit anschaulich n\u00e4her. Zusammen mit Angela &#8211; einer Deutschen, die ein f\u00fcr ein paar Wochen Australien und Neuseeland bereist &#8211; erkundete ich den Regenwald. Erstmals an diesem Tag roch es dort auch etwas nach Eukalyptus, den bl\u00e4ulichen Dunst sahen wir aber (noch) nicht. Wir h\u00f6rten viele V\u00f6gel, sahen aber au\u00dfer einem Lyrebird kein Tier. Die Lyrebirds sind typisch f\u00fcr Australien, habe lange Schwanzfedern, scharren am Boden nach Nahrung und k\u00f6nnen perfekt Ger\u00e4usche nachahmen.<\/p>\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2891.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2891-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-279\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-279'>\n\t\t\t\tLeura\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2893.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2893-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-280\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-280'>\n\t\t\t\tMal etwas anderes &#8211; coole Idee (im wahrsten Sinne des Wortes :-))!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2894.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2894-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-281\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-281'>\n\t\t\t\tDas waren noch Zeiten!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2896.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2896-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-282\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-282'>\n\t\t\t\tDie steilste Bahn der Welt!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2899.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2899-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-283\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-283'>\n\t\t\t\tAngela und ich waren gespannt, was uns erwartete\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2903-e1390999335409.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2903-e1390999335409-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-284\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-284'>\n\t\t\t\tEs war wirklich steil&#8230;\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2905.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2905-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-285\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-285'>\n\t\t\t\tDer Nebel lichtet sich\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2907.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2907-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-286\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-286'>\n\t\t\t\tWas f\u00fcr eine Aussicht!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2918.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2918-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2919.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2919-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischenzeitlich hatte sich Gott sei Dank der Nebel etwas gelichtet und wir konnte die &#8222;Drei Schwestern&#8220; sehen. Diese Felsformation ist ganz bekannt und die Aborigines erz\u00e4hlen sich dazu folgende Geschichte: Ein weiser alter Mann und J\u00e4ger hatte drei T\u00f6chter, denen er verboten hatte, sich an den Klippen aufzuhalten. Als diese das eines Tages doch machten, wollten drei M\u00e4nner sie kidnappen. Da er nicht mehr rechtzeitig dort sein konnte, verwandelte der Vater seine T\u00f6chter mit seinem magischen Wunschknochen in drei Felsen, um sie zu sch\u00fctzen. Danach wurde er von den drei M\u00e4nnern gejagt und, um nicht gefasst zu werden, verwandelte er sich in ein Lyrebird. Da er aber den magischen Wunschknochen auf der Flucht verloren hatte, blieben seine drei T\u00f6chter bis heute Felsen und der Vater sucht noch immer auf dem Boden nach seinem Wunschknochen (und scharrt daher immer auf dem Boden herum). Dabei singt er immer &#8222;Ich muss meinen Wunschknochen finden.&#8220; Regina hat diese Geschichte von ihrem Tourguide etwas abgewandelt erz\u00e4hlt bekommen, aber wir hatten erfahren, dass sich die Geschichten der Aborigines je nach deren Herkunft unterscheiden k\u00f6nnen. Angela und ich haben also den alten Mann gesehen, der auf der Suche nach seinem Wunschknochen war! \ud83d\ude42<\/p>\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2946.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2946-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2942.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2942-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2934.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2934-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-21\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-298\" alt=\"IMG_2943\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943-1024x576.jpg\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943-300x168.jpg 300w, http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943-97x55.jpg 97w, http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2943.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach versammelten wir uns alle wieder im Bus und Amana fuhr mit uns nochmal zu einem Aussichtspunkt, der eigentlich nicht auf dem Plan stand, so dass wir doch noch einen genialen Ausblick \u00fcber das Tal hatten. An dieser Stelle konnte man auch den ber\u00fchmten bl\u00e4ulichen Dunst sehen. Das hatte sich dann wirklich noch gelohnt. Auf dem R\u00fcckweg machten wir an einer Stelle Halt, die niemandem aufgefallen w\u00e4re: Im Steinboden waren die Umrisse eines K\u00e4ngurus und eines Bumerangs zu sehen. Insgesamt gibt es in dieser Gegend 1500 solcher K\u00e4nguru-Umrisse, die den <strong>Aborigines<\/strong> als Orientierung dienen. Dort erz\u00e4hlte uns Amanda ein bisschen was \u00fcber die Ureinwohner Australiens: Aborigines sind \u00e4lteste Kultur der Erde, die immer noch existiert und sie leben schon etwa 50.000-70.000 Jahre in Australien. Damals waren sie mit Kanus aus Asien gekommen. Die Aborigines geben ihr Wissen im Rahmen eines Initiationsprozesses (beginnt etwa mit 8 Jahren) von Generation zu Generation durch Geschichten weiter &#8211; nichts ist aufgeschrieben! Durch die Geschichten orientieren sie sich in der Natur. Interessant ist auch, dass M\u00e4nner und Frauen unterschiedliche Geschichten beigebracht bekommen &#8211; die M\u00e4nner nur die der M\u00e4nner und die Frauen nur die der Frauen. Dadurch sind Mann und Frau aufeinander angewiesen und k\u00f6nnen nicht ohne einander. Das widerspricht v\u00f6llig der Emanzipation der Frauen bei uns. \ud83d\ude42 Allerdings ist es auch irgendwie gerecht, da ja auch die M\u00e4nner nicht ohne die Frauen k\u00f6nnen. \ud83d\ude42 Die Aborigines jagen \u00fcbrigens nur so viel wie sie wirklich brauchen, auf keinen Fall mehr. Wenn nur die M\u00f6glichkeit besteht, dass sie nicht alles aufbrauchen k\u00f6nnten, dann jagen sie lieber weniger und hungern. Das ist einer der gro\u00dfen Unterschiede zu uns: Wir h\u00e4ufen G\u00fcter an, sparen und f\u00fchle uns nur sicher, wenn wir m\u00f6glichst etwas in Reserve haben. Nachdem die Wei\u00dfen nach Australien gekommen sind, brach eine schlimme Zeit f\u00fcr die Aborigines an &#8211; innerhalb der ersten sieben Jahre starben 75% der Aborigines in der Gegend von Sydney. Viele starben an Krankheiten, die durch Ratten, die sich auf den Schiffenn befanden, \u00fcbertragen hatten. Au\u00dferdem hat der K\u00f6rper von Aborigines keine Toleranz in Bezug auf Alkohol. Auch Geburtsdaten wie wir sie haben, kennen die Aborigines nicht, sie orientieren sich nur an den Jahreszeiten. So hei\u00dft es dann zum Beispiel &#8222;Ich bin geboren im Jahr des langen Winters&#8230;!&#8220; \ud83d\ude09 Insgesamt gibt es 500 verschiedene Dialekte auf dem ganzen Kontinent und 300 &#8222;L\u00e4nder&#8220; der Aborigines. Erst ab 1976 durften die Aborigines w\u00e4hlenDen Aborigines in Australien geht es also \u00e4hnlich wie den Indianern in den USA. Als ich in Sydney war, habe ich eine Aborigine mit ihrer Tochter gesehen, aber das waren in den zehn Tagen auch die einzigen.<\/p>\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2951.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2951-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2954.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2954-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2956.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2956-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2957.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2957-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2959-e1391000180101.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.cpierk.de\/australia\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/IMG_2959-e1391000180101-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende des Tages sind wir dann mit dem Boot auf dem Parramatta Fluss (der dann zum Hafen von Sydney wird) zur\u00fcck nach Sydney gefahren. Dort habe ich dann auch Regina wiedergetroffen, die mit ihrem Guide auch dorthin gekommen ist. Leider war es ziemlich bew\u00f6lkt und kein tolles Wetter f\u00fcr eine Bootstour, aber es war trotzdem interessant zu sehen, was f\u00fcr H\u00e4user an der K\u00fcste stehen. Anschlie\u00dfend\u00a0 bin ich dann noch mit Angela, Kerstin und Daniel (einem weiteren Deutschen, der nun f\u00fcr einige Jahre in Sydney arbeitet) am Bondi Beach was essen gegangen &#8211; der Strand ist halt einfach traumhaft!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So, nun habe ich wenigstens mal einen kleinen Einblick in die Natur bekommen und bin gespannt auf mehr! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Posted from Wentworth Falls, New South Wales, Australia. An was denkt Ihr, wenn Ihr an Australien denkt? Nein M\u00e4dels, nicht (nur) an die Surfer! \ud83d\ude42 Genau, an die Natur! 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